Ehrenämter in der Kirchgemeinde

Ein Hausmeister hat auch nur zwei Hände!

Doch manchmal braucht es vier, sechs oder acht, um die Arbeit zu bewältigen. Seien es Aufbauarbeiten wie beim Krippenspiel, den Pfarrhofgottesdiensten oder beim Gemeindefest. Nicht nur die Freiluftveranstaltungen müssen gut beschallt werden. Dafür braucht es Tontechniker, die sich mit Mischpult, Verstärker und Lautsprecherboxen auskennen. Sowohl in Bannewitz als auch in Leubnitz gibt es ein Außengelände. Hier sind gärtnerische Pflegearbeiten nötig! Hinzu kommen auch kleinere Baumaßnahmen, die wir in Eigenleistung erbringen. Einerseits bieten wird die Gelegenheit, sich ganz praktisch in die Gemeinden einzubringen und zum Gelingen des kirchlichen Lebens in Bannewitz und Leubnitz beizutragen. Jeder und jede hat eigene Gaben und Fähigkeiten, die hilfreich und nützlich für andere sind. Übrigens: In Bannewitz gibt es bereits ein Gartenteam und einen Techniker! Andererseits wäre es für mich als Hausmeister gut, in manchen Situationen eine helfende Hand zu haben, zum Tragen, zum Bauen und, und, und... Alle, die kontinuierlich mittun oder bei einem Projekt mithelfen möchten, sind herzlich dazu eingeladen. Das Maß der Hilfe und was für einen gut ist, bestimmt jeder selbst. Für Fragen, Absprachen und Koordination können Sie mich gern anrufen: 0151-12729279.
Freundlich grüßt Michael Melerski

Küsterdienst

Die allerwichtigsten Utensilien, die ein Küster braucht, sind die Schlüssel. Denn ohne diese könnte er seinen Dienst gar nicht antreten. Das Wort Küster ist vom lateinischen custos abgeleitet und bedeutet ‚Hüter/Wächter‘. In dem Fall geht es um die ‚Behütung/Bewachung‘ der Kirche – eine andere Bezeichnung für diesen Dienst ist deshalb auch Kirchner. Am Sonntag übernimmt der Küster bzw. Kirchner die Vor- und Nachbereitung des Gottesdienstes. Zu den Aufgaben gehören u.a. das Auf- und Zuschließen der Kirche, das Anstecken der Lieder, das Entzünden der Kerzen, das Läuten und die Vorbereitung des Abendmahls. Nachdem Herr Pfeffing 40 Jahre lang die gute Seele der Leubnitzer Kirche war, wird der Kirchnerdienst in Leubnitz seit vergangenem Herbst ehrenamtlich wahrgenommen. Wir laden die Gemeindeglieder herzlich zur Mitarbeit an diesem schönen Dienst ein! Am Sonntagvormittag der Erste und der Letzte in der Kirche zu sein, das ist ein besonderes Erlebnis! (Claudia Schuster)

Lektoren

Was gehört zum Gottesdienst?
Beim Nachdenken über diese Frage denkt man vielleicht an Predigt oder Musik oder Gebet, am wenigsten aber (wenn überhaupt) an die Lesungen von Epistel und Evangelium. Das ist bei mir anders, wenn ich an dem betreffenden Sonntag gerade Lektorendienst habe. Da habe ich die Texte schon vorher gelesen (manchmal auch laut) und überlegt, wie sie gesprochen wirken können bzw. sollten (und welche Stolperfallen es gibt, z.B. bei Namen). Manchmal ist ein Text auch der Predigttext. Bei kniffligen Texten bin ich dann schon vorher gespannt, was wohl der Pfarrer daraus machen wird. Wie sehr sich durch den Lektorendienst mein eigenes Verständnis der Texte ändern kann, habe ich sehr deutlich während der Corona-bedingten Stationengottesdienste auf dem Friedhof empfunden, wo ich einen Psalm viele Male vor wechselndem Hörerkreis immer wieder zu lesen hatte. Da war jede Lesung anders, jedes Mal fand ich etwas Neues im Text. Das war für mich eine große Überraschung und Bereicherung. Wie in vielen anderen Gemeinden werden auch bei uns die Epistel und das Evangelium nicht vom Pfarrer sondern von Gemeindegliedern – den sogenannten Lektoren – gelesen, die sich dafür bereiterklärt haben. In Leubnitz sind wir zur Zeit sechs „amtierende“ Lektoren. (Reinhard Pöschel)

Kindergottesdienst

Ehrenamtliche Mitarbeiter feiern mit den Kindern in zwei Gruppen altersgerecht den Kindergottesdienst.

Offene Kirche

Von Ostern bis Ende September jeweils samstags von 14:00–18:00 Uhr ist unsere Kirche für Besucher offen. Das ermöglichen Helfer, die in dieser Zeit vor Ort sind und auch einiges zur Geschichte der Kirche erzählen können.

Teamer

Helfer bei Kinderveranstaltungen, Rüstzeiten

Kirchennachrichten verteilen

Ehrenamtliche Austrägerinnen und Austräger sorgen aller zwei Monate dafür, dass die aktuellen Kirchennachrichten allen Gemeindegliedern ins Haus gebracht werden.